Eingang
Labyrinth
Verloren...?
Ausgang
.

ganz außen:
gefühlsunecht



kalte Nächte und stimme Tage,
blinde Augen und taube Ohren,
das ganze Jahr ein endloser Winter
und keine Aussicht vom Gipfel
der Melancholie und des Trotts

den Horizont verloren,
verirrt, verwirrt
zwischen Dickicht&Dornen
am Rande des Lebens

starre Körper kämpfen
bringen das Herz zum Schlagen
- schneller und schneller
doch in Vergessenheit geraten
all die Notsignale

Das Fühlen verlernt,
erkältet und krank
liegt das Leben brach
neben ausgemerzten Figuren






Standby.
Du hast das Leben verlernt.







Neustart.
14.1.12 09:19


.die Dunkelheit ruft



eisige Stimmen
von überall erklingen - sie
rufen nach dir
greifen nach dir
suchen nach dir
- machen dich irr

zitternde Kälte
macht sich breit
macht sich schlank
um durch Poren zu kommen
um deinen Körper zu füllen,
um dich in Nebel zu hüllen
- um dich zu entmachten

Farben fliehen
um dem zu entrinnen,
das deinen Willen besiegt,
dem auch Verstand erliegt,
bis die Angst überwiegt
- die Dunkelheit
18.10.11 11:36


.back to school



es fehlt mir, mich über Texte unterhalten zu können. wenn man seine Gedanken dazu nicht aussprechen kann, keinen neuen Anstoß bekommt, nicht von anderen Sichtweisen erfährt, verliert gehobenere Literatur an Sinnhaftigkeit.
ich möchte meine Ideen zu Lenz' Geschichten erzählen und über die Schlüsselelemente und -personen in Thomas Bernhards autobiographischer Reihe sprechen. ich will das Kamel-Löwe-Kind-Schema in dem Zusammenhang nennen&darauf hinweisen, dass eigentlich jedes Buch vollständig scheint, als wären es verschiedene abgeschlossene Geschichten. dann würde die Frage aufkommen, welche Einschnitte im Leben so gravierend sein können, dass es scheint, als wäre es ein neues Leben. &es würde umgelegt weden auf seine Person.
ich würde auf wichtige(re) Aspekte hingewiesen&wäre angehalten, nachzudenken, zu überdenken.
ich würde entdecken, reflektieren und erfahren.

ich vermisse es, zu lösende mathematische Probleme gestellt zu bekommen, eine Aufgabe erneut zu durchdenken und Lösungswege aufgrund von vorhergegangenen Erfahrungen zu finden. mir fehlt das Gefühl, zu wissen, dass ich etwas richtig gemaht hätte, hätte ich den Mut aufgebracht, es laut auszusprechen. die Gewissheit, nach dem richtigen weg zu einer Lösung zu kommen, war befriedigend.
die Mathematik ist weit weg vom Leben und gleichzeitig ist sie das Leben selbst. gerade in der Zeit der Technik.

ich möchte Sprachen verwenden, die nicht die meinigen sind, die nicht zu meinem Kulturkreis gehören - &möchte davon profitieren, nicht nur darüber, sondern auch davon zu lernen. Ich möchte fremde Sätze richtig bilden (lernen) und jeden Tag neue Vokabel kennenlernen.
ich will dadurch lernen, besser zu verstehen&verstanden zu werden.




kaum bin ich aus der Schule draußen, will ich wieder zurück in genau jenes Leben, das mir neben Unmut&Widerwillen, Abscheu und Ekel, Trotz und Angst, etwas gegeben hat, das mir niemand nehmen kann. noch besser gesagt konnte es etwas in mir stillen. Curiositas.
31.7.11 09:03


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